Seit dem 01.07.09 sind die Renten in Westdeutschland um 2,41 % und in den neuen Bundesländern um 3,38% angehoben worden. Anlässlich dieser Erhöhung werden Rentner von angeblichen Mitarbeitern der Deutschen Rentenversicherung telefonisch angesprochen und aufgefordert persönliche Daten sowie die Bankverbindung preiszugeben.
Die Anrufer geben vor, dass sie im Auftrag des DRVs anrufen und sagen, dass es bei der Rentenanpassung Probleme gegeben habe. Der DRV weist ausdrücklich daraufhin, dass es sich nicht um Mitarbeiter des DRVs handelt und auch keine externen Personen mit dieser Aufgabe beauftragt worden sind. Der DRV warnt ausdrücklich vor diesen Betrügern und erklärt, dass Kontodaten sehr persönliche Angaben seien und nicht weitergegeben werden dürfen, damit es nicht zu unberechtigten Abbuchungen kommt.
Dies ist nicht das erste Mal, dass sich Betrüger als Mitarbeiter von Behörden oder Institutionen ausgeben, um an sensible Daten zu kommen. In den meisten Fällen greifen die Betrüger auf aktuelle Anlässe zurück. So traten Gauner auch schon als Verbraucherschützer auf oder auch als angebliche Mitarbeiter einer Rentenversicherung mit gefälschten Gewinnspielen.
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Donnerstag, 10. September 2009
Dienstag, 4. August 2009
Tops und Flops bei Renten- und Lebensversicherungen
Statistiken zeigen die Trends und Entwicklungen im Bereich der Lebensversicherungen: ob Riester, Fondsrenten oder Berufsunfähigkeitsrenten, James zeigt Ihnen, welche Lösungen am beliebtesten sind.
Anfang 2008 gab es die höchste und letzte Riester-Förderstufe, die das Geschäftsjahr 2008 für die Lebensversicherer eigentlich zum Erfolgsjahr hätte machen können. Allerdings gab es nur zum Jahresbeginn einen Neugeschäftsschub (endgültige Geschäftszahlen des GDV; Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft). Einzig und allein die Rente bringt noch wachsendes Neugeschäft.
Lebensversicherungen mit rentenförmiger Auszahlung wurden in 2008 weiterhin nachgefragt, am gesamten eingelösten Neuzugang der Branche in 2008 hielten Rentenversicherungen aller Art einen Anteil von 57,8% (in 2007 57,5%).
Die Einzel-Renteversicherung verlor im Vergleich zu 2007 etwas, die fondsgebundenen Lebensversicherungen bauten dagegen ihren Anteil weiter aus. Bezüglich Renten gegen Einmalbetrag kommen allerdings drei Fondsrenten auf eine klassische Rente. Auch bei Erhöhungen der vereinbarten Versicherungssummen verweist die klassische Rente die Fondsrenten auf die Plätze.
1,58 Millionen fondsgebundene Rentenpolicen, fast 100.000 weniger als im Vorjahr, wurden bei den Einzelversicherungen am häufigsten abgeschlossen. Die klassischen Rentenversicherungen folgen mit 1,36 Millionen, bei denen im Vergleich zum Vorjahr der Umsatz um mehr als eine halbe Million Verträge einbrach.
Mit 900.000 Restschuld-Versicherungen wurden etwa 50.000 Policen weniger als in 2007 verkauft. Leicht angestiegen, gut 300.000 Stück, sind die Bauspar-Risikoversicherungen. Der Absatz der Kapitalversicherung sank um knapp 20% auf 230.000 Stück. Die restlichen Kollektivversicherungen kamen auf knapp 450.00 Abschlüsse. Der Neuzugang bei Riester-Renten sank um 24,1% auf 1,6 Millionen Stück. Die Basis-Renten gaben um 10,5% nach.
Die Neuzugänge verliefen also insgesamt uneinheitlich. Die neu vereinbarten Verträge gingen im Vergleich zu 2007 stark zurück, die versicherte Summe stieg allerdings an. Der Beitrag am Neugeschäft stieg um 5,1%.
Berufsunfähigkeitsrenten spielten wie auch schon im Vorjahr keine große Rolle. Auch die Zahlen der Unfall- und Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen sanken.
Die Abschlusskosten der Lebensversicherer sind in 2008 von 5,2% der Beitragssumme des Neugeschäfts mit 4,9% wieder auf dem Stand der Zahlen von 2006. Die Verwaltungskosten der Branchen sanken allerdings stetig, in den 80er 6,1% der gebuchten Bruttobeiträge, in 2008 nur noch 2,8% (in 2007 2,9%).
Weitere Informationen zu Lebens- und Rentenversicherungen erhalten Sie bei www.james.ag
Anfang 2008 gab es die höchste und letzte Riester-Förderstufe, die das Geschäftsjahr 2008 für die Lebensversicherer eigentlich zum Erfolgsjahr hätte machen können. Allerdings gab es nur zum Jahresbeginn einen Neugeschäftsschub (endgültige Geschäftszahlen des GDV; Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft). Einzig und allein die Rente bringt noch wachsendes Neugeschäft.
Lebensversicherungen mit rentenförmiger Auszahlung wurden in 2008 weiterhin nachgefragt, am gesamten eingelösten Neuzugang der Branche in 2008 hielten Rentenversicherungen aller Art einen Anteil von 57,8% (in 2007 57,5%).
Die Einzel-Renteversicherung verlor im Vergleich zu 2007 etwas, die fondsgebundenen Lebensversicherungen bauten dagegen ihren Anteil weiter aus. Bezüglich Renten gegen Einmalbetrag kommen allerdings drei Fondsrenten auf eine klassische Rente. Auch bei Erhöhungen der vereinbarten Versicherungssummen verweist die klassische Rente die Fondsrenten auf die Plätze.
1,58 Millionen fondsgebundene Rentenpolicen, fast 100.000 weniger als im Vorjahr, wurden bei den Einzelversicherungen am häufigsten abgeschlossen. Die klassischen Rentenversicherungen folgen mit 1,36 Millionen, bei denen im Vergleich zum Vorjahr der Umsatz um mehr als eine halbe Million Verträge einbrach.
Mit 900.000 Restschuld-Versicherungen wurden etwa 50.000 Policen weniger als in 2007 verkauft. Leicht angestiegen, gut 300.000 Stück, sind die Bauspar-Risikoversicherungen. Der Absatz der Kapitalversicherung sank um knapp 20% auf 230.000 Stück. Die restlichen Kollektivversicherungen kamen auf knapp 450.00 Abschlüsse. Der Neuzugang bei Riester-Renten sank um 24,1% auf 1,6 Millionen Stück. Die Basis-Renten gaben um 10,5% nach.
Die Neuzugänge verliefen also insgesamt uneinheitlich. Die neu vereinbarten Verträge gingen im Vergleich zu 2007 stark zurück, die versicherte Summe stieg allerdings an. Der Beitrag am Neugeschäft stieg um 5,1%.
Berufsunfähigkeitsrenten spielten wie auch schon im Vorjahr keine große Rolle. Auch die Zahlen der Unfall- und Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen sanken.
Die Abschlusskosten der Lebensversicherer sind in 2008 von 5,2% der Beitragssumme des Neugeschäfts mit 4,9% wieder auf dem Stand der Zahlen von 2006. Die Verwaltungskosten der Branchen sanken allerdings stetig, in den 80er 6,1% der gebuchten Bruttobeiträge, in 2008 nur noch 2,8% (in 2007 2,9%).
Weitere Informationen zu Lebens- und Rentenversicherungen erhalten Sie bei www.james.ag
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