Das Oberlandesgericht Stuttgart bestätigte nun in einem aktuellen Fall, dass es ausreicht, wenn ein bei einem Unfall schwer Verletzter, der aufgrund dieses Unfalls invalide sein wird, den Unfall der Versicherung zeitnah meldet.
In diesem Fall erlitt ein Mann in Folge eines Arbeitsunfalls im August 2005 Verbrennungen dritten Grades an Armen, Beinen, Hals und im Gesicht. Seine Lebensgefährtin informierte in einer Unfallanzeige im darauffolgenden Oktober die private Unfallversicherung des Mannes und zeigte die Schwere der Verletzungen an sowie informierte mit einem Zeitungsartikel über das künstliche Koma des Mannes.
Die Versicherung bestätigte den Eingang des Schreibens und teilte dem Versichertem mit, dass für die Zahlung der € 56.000 eine fristgerechte Bestätigung eines Arztes eingereicht werden müsse, in der die Invalidität des Mannes bestätigt wird. Der Mann erhielt nach seiner Aussage dieses Schreiben nicht und reicht aufgrund dessen auch kein ärztliches Gutachten ein.
Die Versicherung verweigerte die Zahlung, der Mann klagte. Das Oberlandesgericht Stuttgart teilte die Meinung des Klägers, dass bei einem derart schweren Unfall eine Unfallanzeige ausreiche in der die Verletzungsfolgen genau genannt wurden und jeder die Invalidität in Folge des Unfalls genau nachvollziehen könne und außerdem die Meldefristen damit erfüllt seien.
Invalidität kann man auch versichern: James informiert Sie gern!
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Freitag, 11. September 2009
Montag, 17. August 2009
Welche Meinung haben Sie von der aktuellen Gesundheitspolitik?
James hätte gerne Ihre Meinung zur Gesundheitspolitik. Anlass dazu sind die Ergebnisse einer Studie von der MLP AG, die besagt, dass 62% der Bevölkerung und 87% der Ärzteschaft keine gute Meinung über die Gesundheitspolitik der Bundesregierung haben. Das Team von James freut sich auf Ihre Kommentare!!
Trotz schlechter Meinung über die Gesundheitspolitik befand die Mehrheit der Befragten, dass das Gesundheitssystem sowie die Gesundheitsversorgung noch unter dem Prädikat "gut" bzw. "sehr gut" laufe.
Der Vorstand der MLP AG betonte allerdings, dass die Ergebnisse der Studie ein Alarmsignal für die Politik seien, die großen Herausforderungen im Gesundheitssystem nicht weiter hinten an zu stellen.
In der oben erwähnten Studie wurden 1.832 Bürger ab 16 Jahren sowie 512 Ärzte befragt. 65% der Bürger und 81% der Ärzte fordern eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, allerdings besteht bei den Befragten nur wenig Hoffnung, dass diese Reform von der nächsten Bundesregierung geleistet wird. Diejenigen, die der Meinung sind, dass die nächste Bundesregierung dies schafft, waren in der Minderheit (24% der Bürger und 13% der Ärzte).
80% der Bürger rechnen in den nächsten Jahren mir steigenden Beiträgen in der gesetzlichen Krankenversicherung, 78% sind der Meinung, dass es höhere Zuzahlungen für Medikamente geben wird und 72% sehen in der Krankenversicherung eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.
49% der Bürger und 54% der gesetzlich Krankenversicherten wünschen sich eine Bürgerversicherung. Ministerin Schmidt betonte in einer kurzen Stellungnahme "Der Solidargedanke und der Wunsch nach einem umfassenden Krankenversicherungs-Schutz sind weit verbreitet. Deswegen ist der Weg zu einer Bürgerversicherung der richtige Weg und auch in der Bevölkerung verankert".
Private Krankenversicherung oder gesetzliche Krankenversicherung? 61% der Bevölkerung sieht sich mit der privaten Krankenversicherung besser versichert, nur 22% vertrauen auf die gesetzliche Krankenversicherung.
46% der befragten niedergelassenen Ärzte und 55% der Fachärzte denken, dass ihre Praxis ohne Privatpatienten nicht überleben könne.
Trotz schlechter Meinung über die Gesundheitspolitik befand die Mehrheit der Befragten, dass das Gesundheitssystem sowie die Gesundheitsversorgung noch unter dem Prädikat "gut" bzw. "sehr gut" laufe.
Der Vorstand der MLP AG betonte allerdings, dass die Ergebnisse der Studie ein Alarmsignal für die Politik seien, die großen Herausforderungen im Gesundheitssystem nicht weiter hinten an zu stellen.
In der oben erwähnten Studie wurden 1.832 Bürger ab 16 Jahren sowie 512 Ärzte befragt. 65% der Bürger und 81% der Ärzte fordern eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, allerdings besteht bei den Befragten nur wenig Hoffnung, dass diese Reform von der nächsten Bundesregierung geleistet wird. Diejenigen, die der Meinung sind, dass die nächste Bundesregierung dies schafft, waren in der Minderheit (24% der Bürger und 13% der Ärzte).
80% der Bürger rechnen in den nächsten Jahren mir steigenden Beiträgen in der gesetzlichen Krankenversicherung, 78% sind der Meinung, dass es höhere Zuzahlungen für Medikamente geben wird und 72% sehen in der Krankenversicherung eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.
49% der Bürger und 54% der gesetzlich Krankenversicherten wünschen sich eine Bürgerversicherung. Ministerin Schmidt betonte in einer kurzen Stellungnahme "Der Solidargedanke und der Wunsch nach einem umfassenden Krankenversicherungs-Schutz sind weit verbreitet. Deswegen ist der Weg zu einer Bürgerversicherung der richtige Weg und auch in der Bevölkerung verankert".
Private Krankenversicherung oder gesetzliche Krankenversicherung? 61% der Bevölkerung sieht sich mit der privaten Krankenversicherung besser versichert, nur 22% vertrauen auf die gesetzliche Krankenversicherung.
46% der befragten niedergelassenen Ärzte und 55% der Fachärzte denken, dass ihre Praxis ohne Privatpatienten nicht überleben könne.
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